Lettershop

So finden Sie den richtigen Lettershop

Michael Wechsler
Michael Wechsler
Listenexperte und Gründer von Listflix

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Lettershop ist ein spezialisierter Dienstleister, der sich im Kundenauftrag um die Konzeption, Produktion, Kuvertierung und den Versand von Post Mailings kümmert.
  • Mit dem Lettershop Verfahren können datenschutzrechtliche Vorgaben erfüllt werden.
  • Die Kosten für die Nutzung eines Lettershop hängen von zahlreichen Faktoren wie der Auflage und der Druckanforderungen ab.
  • Es gibt mehr als 180 Lettershops in Deutschland.
  • Hier können Sie eine kostenlose Lettershop-Liste anfordern.

1. Was ist ein Lettershop?

Ein Lettershop ist ein spezialisierter Dienstleister, der sich im Auftrag von Kunden um die Konzeption, Produktion, Kuvertierung (Einzelne Bestandteile des Mailings werden bspw. in einen Umschlag verpackt) und den Versand von Print Mailings kümmert. Der Schwerpunkt des Lettershops liegt dabei meist auf Druck und Kuvertierung. Man kann sich also den klassischen Lettershop als eine spezialisierte Druckerei vorstellen.

2. Was macht ein Lettershop?

Das Leistungsspektrum eines Lettershops reicht dabei je nach Anbieter von Konzeption, Produktion, Kuvertierung, Portooptimierung bis zur Übergabe an den Versanddienstleister:

  • Konzeption: Viele Lettershops bieten die Konzeption des Werbemailings an. Auf Kundenwunsch wird aus Ihrer Idee ein fertiges Mailing.
  • Produktion: Der Druck der Werbemailings gehört zu den Kernkompetenzen eines Lettershops. Die Vorlagen des Kunden werden in gewünschter Auflage gedruckt.
  • Kuvertierung: Mit Ausnahme einer Postkarte als Werbemittel werden Post Mailings in der Regel kuvertiert. Sie werden also gefalzt (gefaltet) und ggf. noch Beilagen (Flyer, Broschüren, etc.) ergänzt und anschließend in einen Umschlag verpackt. Dies geschieht maschinell mit speziellen Kuvertiermaschinen.
  • Portooptimierung: Um Portokosten zu sparen, optimieren Lettershops für Sie die Portogebühren. Dies kann durch die Verwendung von Dialogpost, durch die Bündelung von Sendungen mit den Sendungen andere Kunden, durch Gewichtsoptimierung, durch Mengenoptimierung oder auch durch die Wahl von alternativen Versanddienstleistern geschehen.
  • Übergabe an den Postdienstleister: Die fertigen Post Mailings werden anschließend an den Versanddienstleister übergeben. Anschließend transportiert dieser die Mailings zum Empfänger.

3. Was ist das Lettershop Verfahren?

Das Lettershop Verfahren findet vor allem in der werblichen Ansprache von Endverbrauchern (B2C) Anwendung. Durch die Einführung der DSGVO gibt es besondere Pflichten und Vorschriften bei der Werbekommunikation mit personenbezogenen Daten an Privatkunden. Um diese Vorgaben zu erfüllen, kommt das Lettershop Verfahren zum Einsatz.

Dabei kommt es zu einer Vierecks-Konstellation zwischen dem Werbenden, dem Adressinhaber, dem Listbroker und dem Lettershop. Da gesetzliche Vorgaben die Weitergabe von eigenen Kundendaten limitieren, werden die Adressen über das Hinzuziehen eines Listbrokers vom Adressinhaber über den Listbroker an den Lettershop gegeben. Der Werbende sieht die Adressen in diesem Prozess nicht. Erst wenn eine beworbene Adresse auf das Werbeangebot reagiert und damit zum Lead bzw. Kunden wird, bekommt er Details zum interessierten Kunden. 

Im B2B-Kontext (Werbliche Ansprache von Firma zu Firma) spielt das Lettershop Verfahren nur eine Rolle, wenn personenbezogene und nicht veröffentlichte Daten verwendet werden.

Die bei Listflix erhältlichen Ansprechpartner der ersten Führungsebene (Geschäftsführung, Prokura, Inhaberschaft, Partner) sind veröffentlichungspflichtig und daher als unkritisch anzusehen.

Wenn Sie auf der Suche nach Adressen für Ihren Lettershop-Versand sind, dann können Sie jetzt eine Liste in unserem Listenkonfigurator zusammenstellen. Wir können diese Liste anschließend Ihrem Lettershop zur Verfügung stellen.

4. Was kostet die Nutzung eines Lettershops?

Die Kosten eines Lettershops hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Anzahl der Mailings (Auflage): Je mehr Mailings Sie bestellen, desto günstiger sind die Kosten pro Mailing. So kann die Produktion von 100 Mailings leicht mal 1€ pro Mailing betragen. Bestellt man mehr, so können die Kosten pro Mailing auf wenig Cent sinken.
  • Papierart: Wählt man einen dickeres (g/m²) Papier, dann erhöht das die Kosten.
  • Farben: Auch die Verwendung von mehreren Farben sorgt für erhöhte Gebühren.
  • Personalisierung: Gleiches gilt für die persönliche Ansprache wie bspw. „Sehr geehrte Frau Müller“ im Mailing oder im Adressfeld.
  • Versandart: Soll das Mailing den Empfänger möglichst schnell per Express erreichen, dann steigen dadurch auch die Versandkosten.

Bei allen Abwägungen der Kosten ist es wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Mit dem Mailing sollen neue Kunden generiert bzw. bestehende Kunden zu Wiederkäufern gemacht werden. Kosten sparen sollte also nicht die erste Priorität haben.

Wägen Sie also besser ab, welche Maßnahme welche Wirkung erzielt und ob dies die Kosten rechtfertigt.

5. Wie findet man den richtigen Lettershop?

Wie immer gilt: Es gibt nicht den einen richtigen Lettershop. Individuelle Anforderungen und Anwendungsfälle erfordern unterschiedliche Fähigkeiten und Modelle.

Folgende Faktoren helfen Ihnen bei der Wahl des richtigen Lettershops für Sie:

Verlässlichkeit

Der richtige Lettershop kümmert sich zuverlässig um die Produktion und den Versand Ihres Mailings. Schauen Sie sich Bewertungen an, hinterfragen Sie diese. Gibt es Referenzen?

Das gewisse Etwas?

Besondere Drucke, Formate und Darstellung machen Eindruck, zeigen Wirkung und haben ihren Preis. Doch passt ein buntes Mailing zu Ihnen, Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt und Ihrer Marge?

Preis ist Trumpf?

Nichts kostet auch nichts. Suchen Sie am besten den Lettershop, der Ihr Mailing so realisiert wie Sie es möchten und das zum fairen Preis.

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